Speck lagern – und zwar richtig!

Die Herstellungsweise des kulinarischen Spitzenproduktes Südtirols geht auf seine ursprünglichen Hersteller zurück: Unsere Bauern. Der Speck war für sie von außerordentlicher Bedeutung, da er eine haltbare Quelle tierischer Proteine darstellte, ohne derer sich die kalten Wintermonate nur schwer ausharren ließen. Mit der Zeit wurde aus dem Nutzgegenstand eine Delikatesse. Noch heute bildet sie im Dreigespann mit Wein und Brot das Herzstück einer jeden Südtiroler Marende.

Die Südtiroler Spezialität finden wir heute ganz bequem in verschiedenen Formen und Mengen in vielerlei Geschäften wieder: Sowohl beim Metzger als ganze, unverpackte Hamme, als auch in der Kühltheke im Supermarkt, schön ordentlich in Packungen à 100g bereitgestellt.

Doch haben wir diese geselchte Köstlichkeit einmal erworben, wie bewahren wir sie dann zuhause am besten auf? Wer kennt es nicht:  Ein schönes Stück Speck gekauft, es angeschnitten und dann – was tun mit dem Rest? Allem voran ist ein Wort der Beruhigung angebracht: Speck ist an und für sich bereits haltbar!

Unverpackten Speck gilt es, zwischen zwei tiefen Tellern oder in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort aufzubewahren. Genauso wichtig ist es, ihn fern von anderen, starkriechenden Lebensmitteln zu lagen. Somit nimmt der Speck keinen Fremdgeruch an, bleibt schön saftig und behält auf lange Zeit seinen vollen Geschmack.

Abgepackten Speck kann man hingegen mehrere Monate lang im Kühlschrank oder an einem kühlen, lichtgeschützten Ort aufbewahren, ohne der Qualität des Selchfleisches etwas abzutun. Aufgepasst! Damit der Speck sein Aroma bestmöglich entfalten kann, sollte er mindestens eine Stunde vor dem Verzehr aus der Packung genommen werden.

In diesem Sinne: Anschneiden, genießen, einlagern, wiederholen!

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