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Ein Leben ohne tierischer Produkte

Wie sich der Verzicht auf Fleisch auf Körper und Psyche auswirkt - Wo liegen eigentlich die Unterschiede?
Elefanten, Gorillas und Nashörner tun es, ebenso bekannte Personen wie Boris Becker, Cameron Diaz und Bill Clinton. Sie verzichten allesamt schon lange auf Fleisch – und leben gut und glücklich damit.

Der Mensch ist seiner Anatomie zufolge zwar eher Allesfresser und hätte ohne Fleischverzehr kaum ein so beachtlich großes Gehirn entwickeln können – denn dazu brauchte es in der Evolution genügend Kalorien und Eiweiß. Allerdings lässt es sich heute mit der reichen Auswahl an Lebensmitteln auch gänzlich ohne tierische Produkte ausgewogen leben. Untersuchungen belegen, dass Vegetarier und Veganer im Vergleich zu Nicht-Vegetariern seltener von Übergewicht, Bluthochdruck, Gallensteinen und erhöhten Blutfettwerten betroffen sind. Wer auch auf Eier und Milch verzichtet, also vegan lebt, sollte allerdings auf die Versorgung mit Vitamin B12 achten, das kaum in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Ein Mangel führt zu Blutarmut und langfristig zu Schäden am Nervensystem, daher machen angereicherte Lebensmittel wie Frühstücksflocken am Speiseplan durchaus Sinn. Calcium, Eisen, Zink und Eiweiß kann durch geschickte Kombination pflanzlicher Produkte genügend zugeführt werden.

In Deutschland und Italien ernähren sich zwischen drei bis sieben Prozent der Bevölkerung vegetarisch, etwas unter einem halben Prozent verzichten auf alles, was vom Tier kommt, also auch auf Milch, Eier und Honig. Berichte über Massentierhaltung und Lebensmittelskandale, Klimaschutzgründe und gesundheitliche Aspekte zählen zu den meistgenannten Motiven. Der interessante wirtschaftliche Aspekt: In Deutschland steigen die Ausgaben für Fleischersatzprodukte und pflanzliche Brotaufstriche beachtlich. Auch die vegetarische und vegane Genuss- und Haubenküche nimmt zu, das zeigen nicht nur das älteste vegetarische Restaurant „Hiltl“ in Zürich, das nun auch die erste vegetarische Metzgerei eröffnet hat, oder das „Chez Nico“ in Innsbruck und das „Tian“ in Wien und München. Auch heimische Anbieter setzen auf das neue Bewusstsein, so das erste vegane Gourmet-Restaurant Südtirols, „Nutris“ in Völlan bei Lana und die „Leger Alm“ in Petersberg. Für den leckeren vegetarischen und nach Wunsch auch veganen Mittagsnack sorgen ebenso alle Pur Südtirol-Geschäfte. Fleischtiger sind allerdings immer noch in der Überzahl, aber auch unter ihnen zeigt sich ein ganz neues Bewusstsein um die Herkunft und Haltungsformen der Tiere sowie die Art der Verarbeitung von Fleischprodukten.



Vegetarier verzehren nur Produkte vom lebenden Tier wie Eier und Milch, verzichten aber auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Unter ihnen gibt es Lacto-Vegetarier (keine Milch, aber Eier sind erlaubt), Ovo-Vegetarier (essen keine Eier, aber Milch), und Pescetarier (essen alles außer Fleisch, also auch Fisch).

Veganer
verzichten gänzlich auf Nahrung tierischen Ursprungs, also neben Fleisch und Fisch auch auf Eier, Milch und Honig, sowie daraus hergestellte Lebensmittel oder Zusatzstoffe. Darüber hinaus lehnen sie auch die weitere Nutzung von tierischen Produkten (wie Daunen, Leder etc.) ab.

Rohköstler verzichten prinzipiell auf alle Produkte, die über 40 Grad Celsius erwärmt wurden. Die
meisten unter ihnen sind Veganer, aber prinzipiell geht es vor allem darum, keine Inhaltstoffe durch Erhitzen zu schädigen.
Frutarier ist neben dem Wohlergehen des Tieres auch jenes der Pflanze sehr wichtig. Daher wird nur gegessen, was von der Pflanze fällt, wie Fallobst oder Nüsse und Samen.

Flexitarier ernähren sich zeitweise vegetarisch, genießen aber auch Fleisch, das sie meist sehr bewusst auswählen

Freeganer lehnen alles ab, was aus dem kommerziellen Handel kommt und sind großteils Veganer – sie ernähren sich von Geschenktem, Weggeworfenem, Selbstangebautem.
 
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