Wird 2019 ein Jahr ohne Honig für Südtirol?

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Das Land, wo kein Honig fließt

Aus den Bienenstöcken tritt nur ein leises Brummen, die Bienen sind entkräftet, ihre Waben trocken. Die Honigschleudern schweigen.

2019 wird vermutlich als eines der ertragsärmsten Honigjahre des vergangenen Jahrhunderts in die Geschichte eingehen, davon ist auch der Landesobmann des Südtiroler Imkerbundes Engelbert Pohl überzeugt. Seine Stimme starr vor Verdrossenheit beklagt er die außerordentlich ungünstigen Wetterbedingungen in den Hauptmonaten Mai und Juni. An nicht mehr als 3 Tagen erinnere er sich, an denen die Bienenvölker Südtirols emsig ihrer Arbeit nachgehen konnten, ohne Niederschlag, Kälte oder Temperaturstürze fürchten zu müssen.

Dabei sei erwähnt, dass es für 1 kg Honig ganze 60.000 Ausflüge braucht, bei denen die Bienen im Schnitt 5 Millionen Blüten anfliegen müssen, um 3 kg Nektar zu sammeln. Unter den diesjährigen Bedingungen eine wahre Mammutaufgabe für die kleinen Bienen. Um ihre fleißigen Völker durch diese mageren Monate zu bringen, mussten die Imker ihre Bienen mit Notfütterungen aus Zuckerwasser oder anderer zuckerhaltiger Ersatznahrung versorgen.

 

Auch für die Laus ein Graus         

Es ist nicht nur der Blütenhonig, der heuer knapp ausfallen wird, auch um den Waldhonig steht es nicht viel besser. Die Unmengen an Regen während im Frühsommer haben nämlich auch die Entwicklung der sogenannten Lachniden beeinträchtigt. Diese Baumläuse sind sozusagen die Rohstoffproduzenten für den Waldhonig: Sie ernähren sich gewissermaßen von dem Bast, also dem lebenden Gewebe unter der Baumborke und scheiden die überschüssigen Kohlenhydrate als Honigtau wieder aus. Aus diesem gewinnen die Bienen schließlich den würzig herben Waldhonig, der dieses Jahr genauso rar sein wird, wie sein milderer Artgenosse.

Ein honigsüßer Lichtblick

Obwohl Schätzungen des Imkerbundes zufolge verheerende 80 % aller Imker Südtirols dieses Jahr mit zerschmetternd niedrigen Honigernten rechnen müssen, gibt es einige wenige, für die 2019 deutlich glimpflicher ausgehen wird. Es handelt sich hierbei um jene Bienenzüchter, die ihre Völker in den höheren Lagen angesiedelt haben, insbesondere in den Alpenrosenzonen. Diese blieben weitläufig von den schlechten Wetterverhältnissen der mittelhohen und tieferen Lagen verschont und so konnten die Alpenrosen ausreichend Nektar erzeugen, um den Bienen Nahrung und Rohstoff für ihren Honig zu stellen. Honigliebhaber sitzen also 2019 doch nicht ganz auf dem Trockenen!

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