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Das Schaf mit der Brille

Das Villnösser Brillenschaf – fast schon vergessen – erlebt wieder eine Renaissance

Die dunklen Flecken um den Augen – die Brillen – sind das Markenzeichen. Der Kopf ist hornlos und unbewollt, die Ohren mittellang und hängend, manchmal auch leicht abstehend. Von der Statur her ist das Villnösser Brillenschaf kräftig und mittelgroß.

Wäre es nach dem Willen Adolf Hitlers gegangen, gäbe es das Villnösser Brillenschaft heute nicht mehr. Zu klein und zu wenig Fleisch: Das passte nicht in den Größenwahnsinn des NSRegimes. Ziel war es deshalb, durch eine Vereinheitlichung der Zuchtziele aller Bergschafrassen zu einem einzigen Zuchtziel-Standard zu gelangen. Kolportiert wird, dass sich die Bauern des Tales ihr Villnösser Schaf nicht nehmen lassen wollten und einzelne Tiere auf den Almen versteckten. Dieser „Ungehorchsam“ soll den Bestand gesichert haben. Heute wird deren Existenz durch eigene Zuchtverbände gesichert.

Das Villnösser Brillenschaf geht auf das 18. Jahrhundert aus der Kreuzung der alten heimischen Landschläge mit dem Bergamasker- und dem Paduaner- Seidenschaf zurück. Damit ist es die älteste Schafrasse Südtirols. Die typische Zeichnung um Augen und Ohren stammen vom Seidenschaf und vom Kärntner Brillenschaf. Vom 18. bis in das frühe 20. Jahrhundert vermehrte
sich das Villnösser Brillenschaf sehr stark im Dolomitenraum. Jeder Bergbauer hat zur damaligen Zeit Schafhaltung als Nebenerwerb betrieben. 1950 zählte man beispielsweise in Villnöss um die 2.500 Schafe – heute sind es um die 500. Als reines Bergschaf grast es feine und würzige Bergkräuter in Höhen bis über 2.000 m Meereshöhe.

Das Fleisch ist bei Genussspechten besonders wegen der feinen Faserung beliebt. Lammfleisch ist in der Regel sehr zart, im Geschmack mild und würzig. Das Brillenschaf kennzeichnet zudem ein dezenter Wildgeschmack aus. Auch Haubenköche des Landes sind von der Fleischgüte überzeugt: So ist das Villnösser Brillenschaf beispielsweise regelmäßig auf den Speisekarten
der Restaurants Schöneck in Pfalzen, Zur Rose in Eppan, Castel in Dorf Tirol und Finsterwirt in Brixen zu finden.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist vor allem der hohe Anteil an Vitamin B12, A und C bzw. Eiweiß und Mineralstoffen hervorzuheben. Lammfleisch weist in der Regel auch einen sehr niedrigen Fettanteil auf. Neben der außerordentlichen Fleischqualität ist es besonders auch die Güte der Wolle, die geschätzt wird.

 

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