Ohne Bauern kein Speck - Ohne Speck kein Südtirol

Von: Pur Südtirol

Eine Historie von derartigem Erfolg ist auch erwartungsgemäß umfassend. Fast tausend Jahre hat der Südtiroler Speck auf seiner Schwarte. Bereits um das Jahr 1200 scheinen Südtiroler Räucherschinken unter verschiedenen Bezeichnungen in den Verzeichnissen der Metzgerzunften auf.

Die Geschichte des Specks kann jedoch nicht ohne das Südtiroler Bauerntum erzählt werden. Seit jeher wurde dieser Eckpfeiler der örtlichen Kulinarik an den Bauernhöfen zubereitet, mit dem Hauptziel, das Fleisch haltbar zu machen. Die Schlachtung der Schweine fand traditionsgemäß immer zur Weihnachtszeit statt und damit das kostbare Fleisch auch das restliche Jahr über genießbar war, musste es irgendwie konserviert werden: Vorhang auf für Salz, Luft und Rauch!

Was den Name der Räucherspezialität betrifft, so wird sie erst ab dem 18. Jahrhundert als Speck beschrieben. Ein Name, der unter Feinschmeckern weltweit bekannt ist: Bei dem Wort Speck wird es bei einem jeden Fleischhändler, der etwas auf sich hält, klingeln. Man siehe es jedoch einem amerikanische Fleischer nach, wenn er dann ein fettes Stück deutschen Bauchspeck auf die Theke packt. Tatsächlich stammt der Name aus dem Mittel- und Althochdeutschen und bedeutet „fett“. Echter Südtiroler Speck hat jedoch wenig mit seinem teutonischen Verwandten zu tun, wird er einerseits aus einem völlig anderen Teil des Tieres gewonnen und andererseits grundsätzlich unterschiedlich hergestellt.

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